Notruftelefonie in Tunnelanlagen
Sichere Kommunikation Dank 5G
In unserem Arbeitsalltag stoßen wir immer wieder an Grenzen der Kommunikation. Bisherige Systeme bieten in Tunneln teilweise schlechte bis gar keine Kommunikationsabdeckung, obwohl dies für unsere Arbeit immens wichtig ist. Deshalb arbeiten wir seit geraumer Zeit mit unserem Partner Logicals daran, die Kommunikation in Tunneln über 5G und einem sogenannten CampusNetz stabil und sicher betreiben zu können- mit großem Erfolg!
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​In der Zwischenzeit haben wir es geschafft, über ein 5G Popup-Netz sichere Kommunikation zu betreiben. Aber nicht nur das - durch die 5G Technik können noch weitere wertvolle Vorteile genutzt werden.

5G-Geopositionierung auf unserem RescueCampus
Doch funktioniert dies auch in der Praxis? In unserem Reallabor auf unserem RescueCampus konnte unser Partner in einem early Field Test, eine stabile 5G-basierte Geo-Positionierung unter realistischen Bedignungen durchführen. Wir haben es geschafft, dass verschiedene Komponenten von verschiedenen Herstellern zuverlässig zusammengearbeitet haben.
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Dadurch erreichen wir, dass unsere eigenen Rettungskräfte und die der BOS-Einheiten ihren Standort in Echtzeit teilen können, das sogar unterirdisch im Tunnel. Doch nicht nur für die Arbeit der Rettungskräfte ist dies von großem Nutzen: Bau- und Handwerksbetriebe können auf komplexen Baustellen jederzeit einen präzisen Überblick über die Positionierung ihrer Fahrzeuge, Maschinen und Personal erhalten.
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Zudem eröffnen sich eine Vielzahl an weiteren Einsatzmöglichkeiten:
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Tunnelrettung und Werkfeuerwehren: Verlässliche Standortdaten in kritischen Situationen.
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Industrie und Bauwesen: Exakte Nachverfolgung von Geräten und Fahrzeugen auf komplexen Baustellen.
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Fertigung: Präzise Positionierung autonomer mobiler Roboter (AMR) und weniger Zeitverlust bei der Suche nach bestimmten Maschinen.
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Häfen, Flughäfen und Logistik: Einsatz von Drohnen und autonomen Fahrzeugen zur schnelleren und sicheren Prozessgestaltung.
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Krankenhäuser: Kürzere Suchzeiten nach Geräten, derzeit wird der Aufwand auf etwa 30 Minuten pro Pflegekraft und Schicht geschätzt.
